Supervision
Wenn persönliche Beteiligung und professionelle Verantwortung zusammenkommen
Wer beruflich mit Menschen arbeitet oder weitreichende Verantwortung für andere übernimmt, bleibt nicht immer außerhalb der Situation.
Eigene Erfahrungen, Sympathie, Ablehnung, Unsicherheit, Verantwortung, institutionelle Vorgaben und die Dynamik einer Beziehung können beeinflussen, wie eine Situation wahrgenommen und beurteilt wird.
In der Supervision lassen sich diese Einflüsse genauer betrachten, ohne die Verantwortung für das eigene professionelle Handeln abzugeben.
Für Menschen mit hoher professioneller Verantwortung
Meine Supervision richtet sich an Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie, Coaches und Menschen in beratenden oder psychosozialen Berufen, deren Arbeit wesentlich von der Beziehung zu ihrem Gegenüber bestimmt wird.
Anlässe für Supervision können unter anderem sein:
- Ein Fall beschäftigt Sie ungewöhnlich stark.
- In der Beziehung zu einem Klienten mangelt es an Akzeptanz oder es entstehen Widerstände.
- Eigene Reaktionen beeinflussen Ihre Arbeit.
- Nähe und Distanz geraten aus dem Gleichgewicht.
- Ein Verlauf lässt sich fachlich nicht mehr eindeutig beurteilen.
- Institutionelle Anforderungen und die Interessen eines Klienten geraten in Widerspruch.
Worum es gehen kann
Im Mittelpunkt stehen konkrete Fälle, berufliche Beziehungen, fachliche Fragestellungen, die eigene professionelle Rolle und der institutionelle Zusammenhang.
In der Supervision betrachten Sie Ihre berufliche Situation aus unterschiedlichen Perspektiven. Ich unterstütze Sie dabei, auch eine Metaebene einzunehmen, um Abstand zum unmittelbaren Geschehen zu gewinnen, Zusammenhänge zu erkennen und die verschiedenen Einflussfaktoren und ihr Zusammenspiel besser zu verstehen.
Dabei können fachliche Einschätzungen überprüft, unterschiedliche Sichtweisen berücksichtigt und bisherige Vorgehensweisen hinterfragt werden. Die Betrachtung des Zusammenspiels von Klientensystem, beruflicher Rolle und Organisation kann neue Handlungsmöglichkeiten eröffnen und verdeutlichen, wo professionelle Grenzen liegen.
Die eigene Beteiligung ernst nehmen
Professionalität bedeutet nicht, persönlich unberührt zu sein.
Eigene Erfahrungen, Gefühle und Reaktionen können die Wahrnehmung und den Umgang mit Klienten beeinflussen. Sie können wichtige Hinweise geben, müssen aber weder beseitigt noch zur Grundlage professioneller Entscheidungen werden.
In der Supervision können Sie diese Einflüsse genauer verstehen und von anderen Faktoren unterscheiden. So gewinnen Sie mehr Abstand zu eigenen Reaktionen und können bewusster entscheiden, wie Sie mit einer schwierigen Situation professionell umgehen möchten.
Vertraulich und persönlich
Ich biete vertrauliche Einzelsupervision vor Ort oder online an.
Bringen Sie mit, was Sie in Ihrer Arbeit mit Klienten oder Patienten beschäftigt, belastet oder Fragen offenlässt. Ich unterstütze Sie dabei, die Situation und Ihre eigene Beteiligung genauer zu verstehen, persönliche Reaktionen einzuordnen und mögliche Konsequenzen für Ihre weitere Arbeit zu erkennen.
Ziel ist, dass Sie Ihre Situation differenzierter wahrnehmen, fundierter beurteilen und erkennen können, wie Sie professionell weiter vorgehen möchten.